Die sogenannten Crosstrainer sind eine äußerst beliebte Alternative, um das Herz-Kreislaufsystem auf Trap zu bringen. Zugleich ist der richtige Umgang mit diesen Trainingsgeräten allerdings allein aus Sicherheitsgründen enorm wichtig. Die Geräte verfügen über Pedalen, die eine Art Treppensteigen-Effekt kreieren. Dabei werden allerdings die Knie nicht unnötig belastet, was sich insbesondere für Menschen mit Knieverletzungen oder ähnlichen Einschränkungen anbietet. Außerdem werden eine Menge Kalorien verbrannt und die Muskulatur beim Trainieren gestärkt.

Zugleich müssen allerdings auch gewisse Regeln eingehalten werden, um eine sichere Trainingseinheit auf dem Crosstrainer zu garantieren. Die folgenden Punkte geben dabei näheren Aufschluss über jene Aspekte, die Du beachten solltest.

Tipps Crosstrainer-Sicherheit

1. Fang langsam an

Wenn Du den Crosstrainer nutzen willst, ist es zunächst wichtig, vorsichtig und mit Bedacht vorzugehen. Läute eine langsame erste Trainingseinheit ein, um unter anderem auch die Muskulatur aufzuwärmen und Dich vorzubereiten. In den ersten 5 bis 10 Minuten solltest Du die Geschwindigkeit daher möglichst gering halten und Dich erst anschließend langsam steigern.

Ein höheres Tempo kannst Du dann schließlich für bis zu 30 Minuten beibehalten, solltest Dir im Anschluss aber auch eine kurze Ruhephase gönnen. Andernfalls überlastest Du Deinen Körper nur unnötig.

2. Erhöhe den Trittwiderstand

Nicht nur die Sicherheit wird durch einen hohen Trittwiderstand optimiert, auch Dein Körper profitiert von einer solchen Einstellung. Fitness Experten wie Yuri Elkaim sind sich daher sicher, dass ein zu niedriger Trittwiderstand die Muskulatur der Beine und Arme nicht ausreichen genug fördert. Erst wenn man die Einstellung erhöht, tritt der gewünschte Effekt ein und die Muskeln werden entsprechend beansprucht. Das rentiert sich, um besonders effektive Trainingsergebnisse zu erzielen.

3. Achte auf die Herzfrequenz

Der Herzfrequenzmonitor des Crosstrainers sollte sozusagen Dein bester Freund während des Trainings sein. Er informiert Dich über dein körperliches Befinden und warnt Dich außerdem davor, Dich und Dein Herz unnötig zu belasten. Laut Experten ist der Messwert der Herzfrequenz demnach ein sehr hilfreiches Trainingselement, das zudem die Motivation steigert, hilft das Trainingsprogramm abzustimmen und Aufschluss über den gegenwärtigen Status der Fitness liefert.

Um diesen Monitor zu verwenden, sind oft nur wenige Einstellungen am Crosstrainer (mehr Informationen im Testbericht) erforderlich. Wichtig sind allerdings eigene Grenzen. So solltest Du das Training unterbrechen, sobald Du an Dein persönliches Leistungslimit kommst.

4. Sorge für ausreichend Flüssigkeitszufuhr

Für ausreichend Flüssigkeitszufuhr während des Trainings zu sorgen, ist unabdingbar. Wer nicht genug trinkt, fühlt sich schnell benommen, schwach oder wird müde. Auch Schwindelgefühl oder eine verschlechterte Sehrkraft sind Zeichen dafür, dass Dein Körper Flüssigkeit benötigt. Experten warnen davor, diese Alarmsignale zu unterschätzen und aufgrund der eigenen Leistungsanforderungen das Training fortzusetzen.

Steht dem Körper nicht genug Flüssigkeit zur Verfügung, muss das Herz für die Blutzirkulation nämlich umso intensiver arbeiten. Dadurch fällt der Blutdruck ab und es stellt sich ein unangenehmes Schwindelgefühl ein. Eine Flasche Wasser sollte sich daher immer griffbereit in der Nähe des Crosstrainers oder im Getränkehalter befinden.

5. Halte die Balance

Während der Trainingseinheit musst Du außerdem unbedingt auf eine optimale Gewichtsverteilung achten. Stütze Dich also nicht auf dem Crosstrainer auf, um Dir die einzelnen Schritte zu erleichtern. Es geht darum, die Balance zu halten und so ein wirklich effektives Trainingserlebnis – ohne Risiko oder Verletzungen – zu erfahren.

6. Lockere Armhaltung

Die Handgriffe des Crosstrainers sollen für zusätzliche Sicherheit und eine bessere Standfestigkeit sorgen. Dafür musst Du diese vorsichtig umfassen und zugleich für eine entspannte Armhaltung sorgen. Falsch wäre es, sich an diese Griffe zu klammern und den Armen so die nötige Bewegungsfreiheit zu nehmen. Außerdem musst Du auf eine grade Rückenhaltung achten.

7. Achte auf eine ideale Körperhaltung

Das Training ist nicht effektiv, wenn Du in einer grundsätzlich falschen Körperhaltung trainierst. Den Crosstrainer solltest Du daher mit gradem Rücken, zurückgezogenen Schulter und einem leicht angehobenen Kopf verwenden. Die Füße hingegen befinden sich im Idealfall möglichst nah an der Innenseite der Pedale. Übe dabei Druck auf die ganze Sohle und nicht nur auf die Zehen aus. Dabei bewegst Du Dich wie auf einem normalen Boden und rollst die Füße über die hintere Sohle, den mittleren Fußbereich und die Zehen ab.

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